Zwei Themen, ein Bus
Automation und Netzdienlichkeit greifen an derselben Stelle ins Haus ein: an der Verteilung. Wer beides getrennt plant, verlegt zweimal Leitungen. Wir denken es zusammen.
- Loxone als Silver Partner — Licht, Beschattung, Heizung, Zutritt und Energiefluss in einer Oberfläche.
- KNX für Objekte, die herstellerunabhängig bleiben sollen.
- Energiemanagement: PV-Überschuss zuerst in Warmwasser, dann ins Auto, dann in den Speicher.
- Steuerbox nach § 14a mit vorbereiteter Steuerleitung zum Zählerplatz.
- Visualisierung auf Tablet und Smartphone, ohne Abhängigkeit von einer Cloud.
Was § 14a EnWG verlangt
Seit 2024 müssen neue steuerbare Verbrauchseinrichtungen mit mehr als 4,2 Kilowatt — Wärmepumpe, Wallbox, Klimaanlage, Stromspeicher — für den Netzbetreiber steuerbar sein. Im Gegenzug sinken die Netzentgelte. Praktisch heißt das: eine Steuerbox am Zählerplatz, eine Steuerleitung zum Verbraucher und ein Energiemanagement, das die Vorgabe sinnvoll auf die Geräte verteilt.
Die maximale Begrenzung liegt bei 4,2 kW je Anschluss und darf nur in Ausnahmesituationen greifen. Im Alltag ist davon nichts zu merken — vorausgesetzt, die Anlage ist richtig aufgebaut.
Häufige Fragen
Wird mir der Strom abgeschaltet?
Nein. Es geht um eine zeitweise Begrenzung einzelner Großverbraucher, nicht um eine Abschaltung des Hausanschlusses. Licht, Herd und Steckdosen sind nie betroffen.
Brauche ich ein Smart Home für § 14a?
Nein, aber es hilft. Ohne Energiemanagement wird die Begrenzung stumpf auf alle Geräte verteilt. Mit Energiemanagement entscheidet das Haus, wo gedrosselt wird.
Funktioniert das System ohne Internet?
Ja. Die Steuerung läuft lokal. Das Internet wird nur für Fernzugriff und Updates gebraucht.
Ob Neubau oder Nachrüstung: Schicken Sie uns Grundriss und geplante Verbraucher.
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