Auslegung nach Verbrauch
Als Faustwert passt etwa eine Kilowattstunde Speicher je 1000 Kilowattstunden Jahresverbrauch. Wer eine Wärmepumpe oder ein Elektroauto betreibt, rechnet anders: Dort entscheidet, wann geladen und geheizt wird, ob der Speicher überhaupt zum Zug kommt. Wir schauen deshalb zuerst auf das Lastprofil.
- Nachrüstung bestehender Anlagen — AC-gekoppelt, ohne die vorhandene PV umzubauen.
- Neuanlagen mit Hybridwechselrichter, DC-gekoppelt für den besseren Wirkungsgrad.
- Notstrom und Ersatzstrom sauber getrennt geplant, inklusive Umschalteinrichtung.
- Einbindung von Wallbox und Wärmepumpe, damit sich Verbraucher nicht gegenseitig den Speicher leeren.
Häufige Fragen
Kann ich später nachrüsten?
Ja. AC-gekoppelte Speicher lassen sich an fast jede bestehende PV-Anlage anschließen. Der Wirkungsgrad liegt geringfügig unter einer DC-Lösung, dafür bleibt der vorhandene Wechselrichter unangetastet.
Was ist der Unterschied zwischen Notstrom und Ersatzstrom?
Notstrom versorgt bei Netzausfall einzelne Steckdosen nach kurzer Unterbrechung. Ersatzstrom übernimmt das ganze Haus, erfordert aber eine Netztrennstelle und mehr Aufwand in der Verteilung.
Wie lange hält ein Speicher?
Hersteller geben üblicherweise zehn Jahre Garantie oder eine bestimmte Anzahl Vollzyklen an. Entscheidend ist eine Aufstellung, die nicht dauerhaft über 30 Grad warm wird.
Sie haben schon PV und überlegen nachzurüsten? Nennen Sie uns Wechselrichter und Jahresverbrauch.
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